Unser Stuhlmuseum

... ist ein weiterer Anziehungspunkt, in dem sich soziale Arbeit, handwerkliches Können und künstlerische Aspekte neu und interessant verbinden.

 

Der Stuhl

... Designobjekt oder Gebrauchsgegenstand? In Zusammenarbeit mit der Stadt Heidelberg bietet das Wichernheim Künstlern und Designern eine Plattform für Ausstellungen und Kommunikation rund um das Thema Sitzen.
Es trägt so zur Wiedereingliederung wohnungsloser Menschen in unserer Gesellschaft bei.

 

 

Sonderedition: Der „Heidelberg Hocker“ für das Heidelberger Stuhlmuseum

Bei der Planung für die Ausstellung „Grenzgänger“ im Heidelberger Stuhlmuseum war der Künstler und Gestalter Christoph R. Siebrasse von dem sozialen Engagement der Wiedereingliederungshilfe der Evang. Stadtmission HD beeindruckt. Um die Arbeit mit wohnungslosen Frauen und Männern zu unterstützen, hat Herr Siebrasse dankenswerter Weise dem Wichernheim kostenlos eine Lizenz zur Fertigung eines Stuhles zur Verfügung gestellt. Dieser „Heidelberg Hocker“ wird in der Werkstatt des Wichernheimes gefertigt. Der Erlös kommt zu 100 % der Unterstützung unserer Arbeit zugute. Künstlerische Aspekte und handwerkliches Können verbinden sich zu einer sinnerfüllten Beschäftigungs­möglichkeit für wohnungslose Menschen und tragen somit zu einer Wiedereingliederung in die Gesellschaft bei.

Christoph R. Siebrasse ist ein unbeirrbarer Grenzgänger, oder besser: ständiger Grenzüberschreiter, dem alle Kategorisierungen des Marktes nichts anhaben können. Er stellt einfach Gegenstände auf, bescheidene Dinge des Alltags, die sich ganz unaufdringlich einpassen können und doch “eigen” sind – gerade in ihrer so genügsamen Art. Die gute Form erscheint bei Siebrasse als am unver­dorbenen Teil des Bauhausgeistes geschulte Ästhetik der materiellen und formalen Sparsamkeit; Einfachheit als stets gültige Chance zu Besinnung und Besinnlichkeit. Und das Geheimnis bei den Arbeiten von Siebrasse schließlich? – Wenn Dinge etwas sagen, ohne es zu sagen, wenn hinter Formen, Farben und Materialien mehr als nur diese sichtbar sind, dann kann man es Kunst nennen oder nicht. Es ist gut. Die behutsame, wenngleich konsequent vorangetriebe­ne Umwertung überkommener und mittlerweile für untauglich befundener Gestaltungsprinzipien ist ein erstaunliches Charakteristikum des Gestalters Christoph R. Siebrasse. Er schafft einen neuen, ganz eigenen Stil. Und weil das besondere doch nennenswert ist, sollte man diesen Stil vielleicht (ganz für sich) nach dem wunderlichen Brot-und Wein-Dichter 'Silone-StilL' nennen. Denn dieser wusste zu berichten von den “alten, schönen, ehrlichen Dingen”, die jenen des zeitlos-zeitgemäßen Gestalters Siebrasse so sehr gleichen: von Dingen, die einfach da waren, als wären sie schon immer dagewesen.

 

Informationen und Bestellungen:

Hans-Joachim Waibel, Tel.: (06221) 149-874
Dirk Horlebein, Tel.: (06221) 149-872

 

Jan Armgardt "Ich mache mein Ding"

Das Buch zur Ausstellung von Jan Armgardt "Ich mache mein Ding" können Sie für 15,- Euro im Heidelberger Stuhlmuseum kaufen.

 

Video

Das Heidelberger Stuhlmuseum und die Stuhlflechterei des Wichernheimes werden in einem Video vorgestellt.

Anschrift

Heidelberger Stuhlmuseum
Plöck 16
69117 Heidelberg

  (06221) 149- 874
  (06221) 149- 869
  Hans-Joachim.Waibel@stadtmission-hd.de
  www.heidelberger-stuhlmuseum.de

Impressum

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KI:   Evangelische Stadtmission Heidelberg
GI:   Sparkasse Heidelberg
BLZ:   672 500 20
KTO:   902 38 95
VZ:   Spende Heidelberger Stuhlmuseum
BIC:   SOLADES1HDB
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